DieBrückenKöpfe

MehrWerte für Gesundheit schaffen

Das deutsche Gesundheitssystem ist hochkomplex. Gute Ideen und hehre Ziele scheitern zu oft, weil das Zusammenspiel des Systems als Ganzes und die Interessen der Akteure im Einzelnen nicht bekannt oder nicht ausreichend genug berücksichtigt sind. Die BrückenKöpfe unterstützen mit ihrer Erfahrung über die komplexen Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen und dem Wissen über die verschiedenen Interessenlagen der Professionen sowie von Politik, Gesundheitswirtschaft, Pflege und Gesellschaft, damit echte und sinnvolle Innovationen in der Gesundheits- und Pflegeversorgung ankommen.

Wir sind eine Konzept- und Beteiligungsagentur im Gesundheitswesen und fokussieren dabei auf unser Triple P: Prävention, Pflege und Patientenorientierung.

Johannes P. G. AtzeCEO & Gründer CAT PRODUCTION

Geschäftsmodelle müssen oft neu definiert werden. Die Brückenköpfen scheuen sich nicht, neue und vorher nicht geplante, innovative Wege mitzugehen. Sie sind auch eine Stütze in harten Zeiten, weil Sie wie wir an die Vision glauben, dass zukünftig jeder mit bestmöglichen Darstellungen Medizin verstehen wird. Auch gehen oft schwer zugängliche Türen schon deswegen auf, weil die Brückenköpfe als Gesellschafter ein Qualitätssiegel für das ganze Unternehmen darstellen.

Portfolio

Da simmer dabei

Die Sicherstellung einer guten und bezahlbaren Gesundheitsversorgung wird jeden Tag schwieriger, wie überfüllte Notfallambulanzen, steigende Arzneimittelpreise, Unterversorgung im ländlichen Raum oder der Pflegenotstand zeigen. Mit dem Handlungsdruck steigen die Chancen für neue Geschäftsmodelle. Damit sich auch in Zukunft jeder eine gute Versorgung leisten kann, kommt es darauf an, diejenigen Innovationen zu finden und zu fördern, welche die Versorgung tatsächlich verbessern und finanzierbar halten. Wir setzen nicht auf allein digitale Modelle. Lösungsorientierte hybride Geschäftsmodelle halten wir für besonders relevant und entwickeln diese aktiv mit. Wichtige gesellschaftspolitische Themen, insbesondere im Kontext der Pflege oder für mehr Aufmerksamkeit für den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Gesundheit, unterstützen wir zudem beratend und als Netzwerker. Die zentrale Dialog-Plattform für die Pflege, den Deutschen Pflegetag, gestalten wir über die Deutsche Pflegetag Servicegesellschaft aktiv mit.

Anvajo

Anvajo

Software-defined-diagnostics in Laborqualität jederzeit und überall

Zwei Drittel aller ärztlichen Diagnosen beruhen auf labormedizinischen Untersuchungen oder bestätigen sie. Heute ist die Labormedizin hauptsächlich ein Logistikgeschäft. Proben müssen von A nach B transportiert werden, um Analysen durchführen zu können. Daraus resultieren hohe Transportkosten und lange Wartezeiten für Ärzte und Patienten.

Komplexe Analysen, nur einfacher 

Anvajo hat Spektrometer und Mikroskop erfolgreich kombiniert und mit sehr hoher Funktionalität miniaturisiert und dabei ein Produkt erstellt, das anderenfalls ein Entwicklungsbudget in Millionenhöhe erfordern würde. Das Ergebnis ist ein mobiles Analysegerät, welches in eine Hand passt und einen Großteil aller Laboruntersuchungen abdeckt.

Die Untersuchungen erfolgen in der gleichen Qualität und Genauigkeit wie in Großlaboren, jedoch ohne Verzögerung. Anvajo verändert den Markt für Laboranalysen disruptiv. So kann der Arzt seinem Patienten die Ergebnisse der Laboruntersuchung gleich mit an die Hand geben. Der Umweltanalytiker kann direkt am Gewässer Analysen durchführen und der Tierarzt bekommt die Ergebnisse noch im Stall. Egal welche Flüssigkeit, egal wo, Anvajo ermöglicht die Analyse. Dabei kostet das Mini-Labor einen Bruchteil heutiger Lösungen.

Sehr attraktiv ist das Geschäftsmodell auch über das Cartridge-System mit Blick auf die dort erzielbaren Margen. Zugleich ist ein Modell zum sehr kostengünstigen Einsatz in Entwicklungsländern angedacht.

anvajo.com
AssistMe

AssistMe

Intelligente Sensoranwendungen für zielgenaue und individualisierte Pflege

Der mit Inkontinenz verbundene Pflegeaufwand ist signifikant. Hohe pflegerische Qualität bei Inkontinenz hat positive wirtschaftliche, gesundheitliche und ethische Implikationen. Im stationären Bereich lassen sich durch die Erfassung, Analyse und Auswertung des individuellen Ausscheidungsverhaltens erhebliche Verbesserungen erzielen.  

AssistMe will mit seinen intelligenten Sensoren die Menge sowie die Art von Ausscheidungen erkennen. Der Status der Inkontinenzmittel wird für die Pflegekräfte in Echtzeit dargestellt. Schwellenwerte können für jede Person individualisiert festgelegt werden, zum Beispiel aufgrund von bestehenden Erkrankungen oder Anfälligkeiten.  

Die erhobenen Ausscheidungsprofile ermöglichen ad hoc die Priorisierung von Aufgaben. Pflegekräfte werden stark entlastet, Folgekrankheiten werden verhindert. Zeitpläne können effizienter gestaltet werden. Es bleibt am Ende mehr Zeit für den persönlichen Kontakt.

Ruhigere Nächte schonen Kräfte 

Pflegebedürftige müssen in der Nacht nicht unnötig geweckt werden, erfahren einen würdevolleren Umgang, ersparen sich unnötige Eingriffe in ihre Privatsphäre und haben eine stark reduzierte Verweildauer in gebrauchten Einlagen.

assistme.io
Betterguards 

Betterguards 

Der Sicherheitsgurt für die Gelenke

Es gibt ca. 27 Mio. Verletzungen am Sprunggelenk pro Jahr in Europa. Alleine in Deutschland verursachen diese Art von Verletzungen 3,4 Mrd. EUR Kosten für die Versicherungen. 

Herkömmliche Bandagen bieten keinen Schutz für Gelenke, Sehnen und Muskeln. Orthesen hingegen bieten einen hohen Schutz, schränken die Bewegungsfreiheit aber sehr stark ein.  

Bewegungsfreiheit und Sicherheit in einem 

Betterguards hat eine Technologie entwickelt, die Bewegungsfreiheit und Schutz kombiniert. Intelligente Fluide verändern ihren Zustand in Abhängigkeit der Kräfte, die auf sie wirken.

Bei einer hohen Krafteinwirkung versteift das Fluid, das im sog. Betterguards Adaptor gekapselt ist und in Produkte wie Bandagen oder Schuhe eingearbeitet wird. Bei einer kritischen Bewegung (wie z.B. beim Umknicken) setzt die Schutzwirkung innerhalb von Millisekunden ein - schneller als der Körper reagieren kann. 

Mit Betterguards wird auf diese Weise jede körperliche Aktivität in Leistungssport, Freizeit oder Beruf besser geschützt – ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken!

Betterguards hat ein für große Hersteller in den Märkten Medizintechnik/Rehabilitation, Sport & Freizeit und Arbeitsschutz attraktives Produkt gebaut, das als "Ingredient Brand" (wie z.B. GORE-TEX) perfekt geeignet ist, großes Wachstum zu erzielen.

betterguards.de
Cat Production

Cat Production

Die perfekte anatomische Darstellung des Körpers

 

Bereits Leonardo da Vinci und Rembrandt van Rijn waren von der Anatomie des menschlichen Körpers begeistert.

Und seit dieser Zeit hat sich am ständigen Bedarf des kompletten Gesundheitswesens an einer medizinisch korrekten Darstellung der Anatomie nichts geändert.

Die CAT PRODUCTION GmbH hat das wohl weltweit akkurateste 3D-Modell des menschlichen Körpers erstellt, das zudem noch biomechanisch korrekt animiert werden kann. Damit ist eine State-of-the-Art Visualisierung in einem bisher nicht bekannten Stil möglich. Bis dato sind viele zig-tausende Stunden in die Modellierung und Visualisierung geflossen. 

Das ambitionierte Ziel ist die Echtzeit-Visualisierung des menschlichen Körpers und die Möglichkeit der Erstellung eines „Digital Twins“ eines jeden Menschen. Ob als 2D-, 3D-Bild, als Video, als Virtual oder Augmented Reality - der Anwender kann sich jedes Detail aus jeder beliebigen Perspektive abrufen. Mit jedem neuen Projekt und Thema werden Visualisierungen produziert, die sofort in eine verschlagwortete Datenbank wandern. Ein Stichwort genügt und der Anwender erhält exakt die gewünschte Auswahl anatomisch absolut korrekter Darstellungen. In Vorbereitung befindet sich darüber hinaus auch die Visualisierung von Funktionsabläufen.  

Die CAT PRODUCTION lebt vom Gedanken der Perfektion und das Produkt ist Voraussetzung und/oder das Tüpfelchen auf dem 'i' für tausende von Anwendungen in der „digitalen Gesundheitswelt“.

cat-production.com
eyelevel

eyelevel

Digital Health Platfform: Next Level Versorgung komplexer Indikationen

Die eyelevel-Plattform basiert auf einem neuen Denken der Versorgung: Im Zentrum steht dabei die Vernetzung aller Protagonisten im Umfeld der Betroffenen – dazu gehören die Gesundheitsprofessionen genauso wie das soziale Umfeld. Erreicht man all diese Menschen, involviert sie in die Versorgung (potenziell) Erkrankter und führt die so entstehende Informations- und Datenlage strukturiert zusammen, kann die Vor- und Nachsorge genauso wie die Therapie selbst auf ein völlig neues Level gehoben werden. Pathogenese und Salutogenese werden besser koordiniert; Diagnose, Prävention und Behandlung algorithmisch unterstützt.

Neben einer effektiveren Versorgung schafft die Zentralisierung der verschiedenen Ansätze und Verknüpfung aller Protagonisten für die Kooperationspartner neue Opportunitäten über einen bisher nicht gekannten Zugang zu den Betroffenen.

Als Pilot- und Leuchtturmindikation hat sich eyelevel für ADHS mit dem Fokus auf Kinder- und Jugendpsychiatrie entschieden – eine der komplexesten Herausforderungen in der Versorgung. ADHS beeinträchtigt nicht nur das Leben von Kindern, sondern das von ganzen Familien, Schulklassen und ihren Lehrpersonen, behandelnden Ärzten und Therapeuten, sozialen Gruppen und der Gesellschaft als Ganzes und ist die häufigste mentale Störung im Kindes- und Jugendalter.

Durch die eyelevel-Plattform wird das gesamte Umfeld eines (potenziell) betroffenen Kindes involviert und darin bestärkt, dass jeder einen Beitrag leisten kann: Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten, aber auch Pädiater, Hausärzte, (Groß-)Eltern, Erzieher, Lehrer, Trainer und weitere Vertrauenspersonen des Kindes.

Der initiale Einsatz der eyelevel ADHS App sowie die Steuerung der Versorgung liegt dabei bei den verantwortlichen Professionen.

Onkologische sowie nephrologische Indikationen sind als nächste Gebiete bereits identifiziert.

eyelevel.care
HappyMed

HappyMed

Patienten und Kliniken profitieren von „Videoinfusion“ statt Medikation

OP´s und aufwendige Therapien bedeuten körperlichen Stress, eine geringere Schmerztoleranz, Hypersensibilität bis hin zu Angst für den Patienten. Das ist kontraproduktiv für die Behandlungssituation und wird aktuell häufig mit Medikamenten bekämpft. Daraus ergeben sich für Patienten und Kliniken ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und eine längere Verweildauer. Deswegen geht bei OP´s der Trend zu weniger Medikation und mehr Regionalanästhesien.  

Hier kommt die HappyMed Videobrille zur audiovisuellen Entkoppelung ins Spiel, über die sich der Patient vor, während und nach der OP eine breite Auswahl an speziell ausgewählten Videoinhalten ansehen kann, um sich abzulenken und zu entspannen. Der Patient ist ruhiger und benötigt nachweisbar weniger Medikamente.

Bei aufwendigen medikamentösen Tumortherapien (Chemotherapien), Herzkatheterisierungen oder Dialysen führt der Einsatz der HappyMed Videobrille ebenso zur spürbaren Entspannung der Patienten und erhöht deren Zufriedenheit signifikant (Retention Rate 92%, Net Promoter Score 90%).

HappyMed ist Firstmover und Pionier audiovisueller Medizin und wird bei Sana, Helios, Asklepios, Agaplesion und den Schön Kliniken eingesetzt. Es ist die weltweit erste medizinisch zertifizierte Videobrille für den Einsatz im OP. HappyMed erfüllt alle Richtlinien zur Hygiene, Sicherheit und Bedienbarkeit. Sie funktioniert komplett autark von der Klinik-Infrastruktur und ist eine Rund-Um-Sorglos-Lösung aus Hardware und speziellen Contentnutzungslizenzen für das Krankenhaus, die auch über die HappyMed-Hardware hinaus gern genutzt werden. Bereits über 100.000 Patienten wurden unter Nutzung von HappyMed bereits behandelt.

HappyMed wird zu 100% am Point of Care eingesetzt, die Aufmerksamkeit der Patienten ist zu 100% gegeben. Dies ermöglicht eine extrem zielgenaue Information der Patienten mit relevantem Content über Behandlung und Therapie. Dies ist Grundlage für weiteres Wachstum in Kombination mit einer verbesserten Patientenkommunikation.

happymed.org
Keleya 

Keleya 

Die digitale Begleitung jeder Schwangerschaft

Bei der Hebammenversorgung gibt es eine zunehmende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Laut GKV-Spitzenverband ist der Bedarf für Hebammenleistungen seit 2008 um 60% gestiegen. Die Lücke führt zu Versorgungsengpässen. Das gilt sowohl in ländlichen Regionen als auch für Großstädte. Trotz der Versuche, die Attraktivität des Hebammenberufes zu steigern, hinkt die Angebotsentwicklung hinterher, während die Arbeitsbelastung steigt. Ergebnis: Frustrierte Hebammen, Unterversorgung während der Schwangerschaft und damit auch steigende, aber vermeidbare Risiken. ​ 

Keleya nutzt die Vorteile der Digitalisierung für Schwangere: verlässlicher und vom Deutschen Hebammenverband geprüfter Content wird flexibel, einfach und personalisiert über einen Health Tracker zur Verfügung gestellt. Der Health Tracker arbeitet über den Keleya Algorithmus mit künstlicher Intelligenz. Durch die Analyse der Informationen der Nutzerinnen steigt die Relevanz und Wirksamkeit der Empfehlungen erheblich. Vermeidbare Risiken werden reduziert, während das Sicherheitsgefühl und die Gesundheit profitieren. Schwangere nutzen Keleya ab der 6. Schwangerschaftswoche. Durch die frühe Kenntnis der Schwangerschaft bietet Keleya eine digitale Verlängerung für Hebammen. Auch Krankenkassen profitieren davon: Als erste Adresse für Schwangere hilft Keleya, eine für Kassen wichtige Zielgruppe früh zu identifizieren, um sie gezielt mit ihren Gesundheitsangeboten zu versorgen.​ 

Als exklusiver Partner des Deutschen Hebammenverbands hat Keleya im April 2020 die zentrale Plattform zur bundesweiten Vermittlung von Hebammenleistungen gelauncht:  ammely.de. Bereits mehr als 10.000 Schwangere haben über Ammely eine Hebamme gefunden, seit Ende 2021 werden auch Videoberatungen auf der Ammely-Plattform durchgeführt. Dadurch wird die führende Rolle von Keleya bei der digitalen Begleitung jeder Schwangerschaft in Deutschland manifestiert.​

keleya.de
Kenkou 

Kenkou 

Kardiovaskuläre Risiken objektivieren und sichtbar machen

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1 in Deutschland und verursachen hierzulande rund 40 Prozent aller Sterbefälle. Darüber hinaus sind sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen verbunden und belegen mit rund 46 Mrd. Euro pro Jahr einen Spitzenplatz bei den Gesundheitsausgaben. Dabei wäre ein Großteil der Kosten durch wirksame Prävention und frühzeitige Diagnose vermeidbar.

KENKOU hat eine patentierte, mobile Technologie entwickelt, die die Messung kardiovaskulärer Vitaldaten über eine Smartphone-Kamera ermöglicht. Da weder ergänzende Hardware noch die Einbindung medizinischen Personals notwendig ist, kann die Messung niederschwellig in der Breite der Gesellschaft eingesetzt werden. Die Messung über die Smartphone-Kamera ist klinisch valide und geschieht in EKG-vergleichbarer Qualität.

KENKOU fokussiert auf Anbieter digitaler Gesundheitslösungen und vermarktet seine Messtechnologie in Form eines Software Development Kits (SDK). Auf diesem Wege ist es möglich, die niederschwellige Messung mit erheblich höherer Reichweite in der Versorgung zu verankern und Prävention, Früherkennung und Monitoring kardiovaskulärer Erkrankungen wirksam zu unterstützen.

KENKOU zeigt, dass Digital Health-Lösungen schon heute einen deutlichen Mehrwert für Individuum wie Gesellschaft bieten können. Die Anschlussfähigkeit an die geplante elektronische Patientenakte stellt sicher, dass die Daten dauerhaft genutzt und auf Wunsch der Nutzer auch Ärzten und anderen Heilberufen zur Unterstützung einer zielgerichteten und passgenauen Versorgung zur Verfügung gestellt werden können.

kenkou.io
Medicus AI

Medicus AI

Demokratisierung der Gesundheitskompetenz

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens führt zu immer mehr Daten. Die zunehmende Datenmenge ist aber nicht gleichbedeutend mit einer besseren Versorgung. Der Nutzen realisiert sich erst, wenn die digitalisierten Daten für Patienten und Behandler angemessen interpretiert und übersetzt werden.

Rund 70 Prozent der medizinischen Diagnosen fußen auf Laborwerten. Sie spielen zudem in der Therapiekontrolle eine entscheidende Rolle. Medicus hilft Menschen dabei, ihre Gesundheitsdaten besser zu verstehen, indem Laborberichte und Gesundheitsdaten per App auf personalisierte, leicht verständliche und visuelle Weise erklärt werden. Zudem übersetzt die von Medicus entwickelte Medical Reasoning Engine diese Informationen in individuelle Gesundheitsempfehlungen und versetzt den Nutzer in die Lage, mit medizinischem Fachpersonal auf Augenhöhe zu interagieren.

Medicus leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr gesundheitliches Engagement, Eigenverantwortung und Adhärenz.

medicus.ai
Mimi 

Mimi 

Der weltweite Standard für personalisiertes Hören

Jährlich werden Milliarden Euro für Audio-Optimierung ausgegeben, aber es fehlt der letzte Schritt mit Fokus auf das individuelle Hörvermögen. 

Der Algorithmus von Mimi ermöglicht personalisiertes Hören und somit optimale Qualität und Verständlichkeit, selbst wenn das Gehör bereits beeinträchtigt ist. Mimi will mit seiner patentierten Soundpersonalisierung weltweit der geräteübergreifende Standard für personalisiertes Hören werden: „Mimi Sound Personalization“ analog zu den bekannten „Intel Inside" oder „Dolby Digital“. 

Mimi verfügt bereits über eine starke Reichweite im B2B-Markt und steht vor dem weiteren Rollout von Lizenzverträgen im Consumer Electronis Business, indem Mimi Sound Personalization vom Hersteller in seine Hardware integriert wird (z.B. Kopfhörer oder TV).

Auf Basis eines 3 Min. dauernden digitalen Hörtests (earprint) kann der Nutzer sämtliche Audioausgaben personalisieren.   

Zudem verfügt Mimi heute schon über die weltweit größte Datenbank digitaler Hörprofile und ist als Medizinprodukt zertifiziert. 

Gezeigt hat Mimi im Rahmen eines evaluierten Präventionsprojektes mit der BARMER, dass Nutzer sich in viel jüngeren Jahren mit Hör-Problem befassen, ihren Sound leiser hören und so vor Hörschäden bewahrt werden können. 

Mimi ist eines der ersten Massenmarkt tauglichen Lifestyle-Produkte, das zudem ganz konkret zeigt, wie die Vorteile der Digitalisierung die präventive Gesundheitsversorgung des 21. Jahrhundert prägen werden.

mimi.io
Mondosano 

Mondosano 

Schneller und gezielter forschen

Die Erforschung neuer Arzneimittel ist ein teurer und aufwändiger Prozess. Ein großer Kostentreiber ist die Rekrutierung geeigneter Patienten für klinische Studien. Dies ist heute ein weitgehend analoger Prozess mit geringer Reichweite und mangelnder Effizienz. Dies führt regelmäßig zu einer Unterschreitung der angestrebten Anzahl an einzuschließenden Patienten und verzögertem Studienstart. Der aufwändige Prozess verursacht direkte Mehrkosten, verlängert die Zeit bis zum Markteintritt und verkürzt die Umsatzzeit unter Patentschutz.

Forschungsbeschleunigung 

Die Ineffizienzen im Forschungsprozess lassen sich durch digitale Kommunikationswege signifikant reduzieren. Mondosano hat sich auf die Rekrutierung von Patienten für klinische Studien spezialisiert und dreht den bisher gängigen Prozess diametral um.

Auf der Mondosano-Plattform können sich Patienten registrieren, um mehr über ihre Krankheit zu erfahren und einen Überblick über die derzeitigen Forschungsaktivitäten zu erhalten. Wird für einen angemeldeten Patienten eine passende Studie identifiziert, kann er zügig an das begleitende Studienzentrum vermittelt werden.

Mondosano baut für verschiedenste, forschungsrelevante Indikationen eine Datenbank mit Patienten auf, die sich für klinische Studien interessieren, um nach Möglichkeit frühzeitig von innovativen Arzneimitteln zu profitieren. Die Mondosano- Datenbank umfasst mittlerweile fast 100.000 Patienten.

mondosano.de
Nanoleq

Nanoleq

Die Zukunft intelligenter Textilien

Die Nanoleq AG ist ein Spin-off-Unternehmen der ETH Zürich, das die nächste Generation von Textilien zur intelligenten Gesundheitsüberwachung ermöglicht.

Viele namhafte Textilhersteller haben versucht, intelligente Produkte auf den Markt zu bringen, sind jedoch gescheitert, weil elektrische Komponenten beim Waschen und bei Schweißkontakt korrodieren oder brechen und weil die Herstellung und Integration von Elektronik in Textilien komplex ist. Trotzdem hat in den letzten 5 Jahren die Nachfrage nach intelligenter Bekleidung im Sport (mit integrierter Herzfrequenzmessung und Elektrostimulation) sowie im Bereich Medizin (EKG-Überwachung und rehabilitative Muskelstimulation) stark zugenommen.

Nanoleq hat die Herausforderungen angenommen und gelöst: 2020 wurden erfolgreich das PhantomTape mit dehnbaren Drähten und ElectroSkin als trockene Elektrode gelauncht. Diese Produkte sind 100-fach waschbar, liefern hochpräzise Biosignale und lassen sich über eine Standard-Textilkaschierung leicht integrieren und auf Kleidungsstücken verbinden.

Weniger als ein Jahr nach Markteinführung werden diese Produkte bereits mit mehr als 10.000 Stück pro Monat verkauft.

Nanoleq hat das Potenzial, zum internationalen Standard für Textilien zur Gesund-heitsüberwachung und quasi zum “Gore-Tex” auf diesem Gebiet zu werden. Die niedrigschwellige Option für qualitativ hochwertiges Biofeedback kann letztlich allen Menschen präventiv bei der Analyse ihrer Gesundheit helfen und dazu beitragen, sich echte lebensverbessernde Gewohnheiten anzueignen sowie Telemedizin und Ferndiagnosen zu vereinfachen. Zu diesem Zweck erfassen Nanoleqs Sensoren die Daten der Vitalfunktionen des Benutzers und analysieren diese KI-gestützt, sowohl zur Verbesserung der individuellen Gesundheit als auch zur Weiterentwicklung der medizinischen Forschung generell. 

nanoleq.com
OakLabs

OakLabs

Heute werden die allermeisten Krankheiten nach einem „Trial and Error“-Prinzip behandelt. Ärzte verschreiben Medikamente, die bei manchen Patienten wirkt, bei andern nicht. Selbst umsatzstarke Blockbuster wirken heute nur bei jedem 4. bis 25. Patienten. So werden wertvolle medizinische Ressourcen verschwendet und Patienten leiden unter unnötigen Nebenwirkungen.
Die Genauigkeit der Behandlung kann mit Hilfe der Präzisionsmedizin verbessert werden, damit jeder Patient mit dem für ihn wirksamsten Medikament behandelt wird. Grundlage dafür ist ein molekularbiologisches Profil, wie z.B. Biomarker, welches den Wirkmechanismus eines Medikaments mit einbezieht.
In der Onkologie, wo Medikamente teuer und Nebenwirkungen stark sind, setzt sich der Ansatz über Biomarker immer stärker durch.
Viele Biomarker und dazu gehörige Tests, so genannte Companion Diagnostics (CDx), sind für sich genommen jedoch nicht aussagekräftig genug.
Deswegen entwickelt Oaklabs komplexe Biomarker-Signaturen, die eine deutlich genauere Vorhersage darüber erlauben, ob ein Medikament bei einer Person wirken wird oder nicht. Für die Entwicklung bedient sich OakLabs molekularbiologischer Techniken, kombiniert mit verschiedenen Methoden der künstlichen Intelligenz.
Auf Basis der Biomarker-Signaturen werden SmartCDx für bereits zugelassene Arzneimittel, aber auch für Medikamente vor der Zulassung entwickelt. Die hohe Genauigkeit und die schnelle Entwicklung der SmartCDx innerhalb weniger Wochen beschleunigen den Übergang zur Präzisionmedizin als Grundlage für erfolgreiche Geschäftsmodelle im einem künftig stärker wertbasierten Gesundheitswesen.

oak-labs.com
Predemtec 

Predemtec 

Demenz: Das ungelöste Problem

1,6 Millionen Demenzerkrankte gibt es in Deutschland. Jedes Jahr erkranken 300.000 Menschen neu an Demenz. Werden keine neuen Wege in der Prävention und Therapie gefunden, wird die Zahl bis 2050 auf 3 Millionen Erkrankte ansteigen. Neben der Versorgung und dem Mangel an Therapieoptionen ist die einwandfreie Diagnostik ein weiteres Problem. Nur 10% der heute Erkrankten erhalten eine eindeutige Diagnose. 

Fokus auf das Immunsystem 

Aus zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen hat Predemtec sechs Biomarker identifiziert, die bei Menschen mit Alzheimer und vaskulärer Demenz stark von den Niveaus gesunder Menschen abweichen. Diese spiegeln die unterschiedliche Entwicklung des Immunsystems wider. 

Mit einem einfachen Bluttest und die Analyse über einen speziellen Algorithmus kann Predemtec schon heute mit einer hohen Präzision Menschen mit Demenz zuverlässig diagnostizieren. Die immunologischen Prozesse, die der Unterscheidung zu Grunde liegen, setzen schon sehr früh ein, so dass der Test von Predemtec potentiell schon lange vor der Entstehung der ersten Symptome eine Vorhersage über das Erkrankungsrisiko treffen kann. 

Damit läutet Predemtec eine Revolution in der Demenzdiagnostik ein. Statt langer, aufwändiger, ungenauer, kostenintensiver und sehr invasiver Untersuchungen reichen 7,5 ml Blut für eine genaue Diagnose. 

predemtecdx.com
Recare 

Recare 

Schnelle und qualitativ passende Nachversorgung

Recare bietet ein digitales Entlassmanagement als SaaS-Lösung für Kliniken und ermöglicht eine schnelle und passgenaue Weiterleitung zu den Nachversorgern. Fünf Prozent der Entlassungen aus der stationären Akutversorgung erfolgen in die verschiedensten Bereiche der stationären und ambulanten Pflege, zehn Prozent in die Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung sowie weitere fünf Prozent in die stationäre Geriatrie. Recare fördert eine enge, direkte Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Nachversorgern, um die Findung von Nachsorgekapazitäten zu erleichtern. 

Recare ermöglicht als Plattform-Lösung die Erstellung eines anonymen, versorgungsrelevanten Patientenprofils. Die Klinik erhält eine Echtzeitübersicht über alle verfügbaren Anbieter und kann gemeinsam mit dem Patienten den gewünschten Nachversorger auswählen.  

Weniger Bürokratie für die Pflege 

Recare reduziert damit die manuelle, repetitive Arbeit von Stationspflege und Sozialdienst. Die Verweildauer lässt sich durch bessere Entlassprozesse reduzieren und die Qualität der Überleitung durch Leistungskennzahlen messen. Die Vergütung erfolgt nur durch die Klinik. 

Bereits über 200 Krankenhäuser deutschlandweit setzen auf die Lösung von Recare und über 13.000 Nachversorger sind auf der Plattform angebunden. Als Ausbaustufe nach der Pflege wurde inzwischen die Reha-Überleitung digitalisiert und mit mehreren Krankenversicherungen vertraglich geregelt. Durch die schnelle Abwicklung der Kostenübernahme bekommen Patienten zukünftig schneller die Rehabilitation. So werden Verzögerungen im Heilungsprozess minimiert. 

Darüber hinaus hat Recare die Internationalisierung seines Modells forciert und fokussiert sich dabei erfolgreich auf den französischen Markt.

recaresolutions.com
simplinic

simplinic

Smarte Optimierung von Abläufen und Ressourcen im Krankenhaus

Die Berliner simplinic GmbH ist ein führender Anbieter für Asset Tracking, Livedatenstreaming und Prozessanwendungen im Krankenhaus. Die Optimierung und weitgehende Automatisierung von Bettenmanagement, Entlassreinigung, Patiententransport, Temperaturüberwachung, Ultraschallauslastung und Gerätemanagement stehen im Fokus der simplinic Technologie, die auf Basis des digitalen Raummodells simplinic.Map Cloud-basiert bzw. optional durch Bluetooth Low Energy und die damit verbundene raumgenaue Lokalisierung in drei verschiedenen Ausbaustufen realisiert werden. Zu den Kunden gehören Akutkliniken aus allen Trägerschaften. Aktuell werden mehr als 10.000 Medizingeräte und Hilfsmittel getrackt.

simplinic versteht sich dabei als eine offene Plattform und kooperiert mit Anwendungen von Medizintechnikanbietern und Krankenhauslieferanten. Weitere Anwendungen und Produkte befinden sich in der Entwicklung.

simplinic.de
XO Life

XO Life

Real World Evidence für die Arzneimittelsicherheit der Zukunft

Bei der Nutzenbewertung von Arzneimitteln sind randomisierte kontrollierte Studien (sog. RCTs) bislang der Goldstandard. Die hohen Anforderungen an die Studiendesigns führen zwar regelmäßig zu einer hohen internen Validität der Studienergebnisse. Allerdings weisen RCTs Schwächen bei der externen Validität auf, da in den Studien der Versorgungsalltag nicht hinreichend realitätsnah abgebildet werden kann und sich mithin Nutzenaussagen für ein Arzneimittel im realen Versorgungssetting nur bedingt ableiten lassen.

Vor diesem Hintergrund kommt Daten, die ergänzend im realen Versorgungsgeschehen gewonnen werden (sog. Real-World Data), eine zunehmend wichtigere Rolle zu, um valide Aussagen über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln und Medizinprodukten, sog. Real-World Evidenz (RWE) zu erhalten.

XO Life hat die stark steigende Nachfrage der Arzneimittelindustrie nach Daten rund um reale Therapieerfahrungen von Patienten frühzeitig erkannt und eine Plattformlösung entwickelt, die eine strukturierte und pseudonymisierte Datenerfassung mit dem Echtzeit-Austausch zwischen allen relevanten Akteuren kombiniert. Alle rechtlichen Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit werden berücksichtigt und die offiziellen behördlichen Richtlinien der Arzneimittelsicherheit erfüllt.

Durch den Einsatz standardisierter Messinstrumente für Patient-Reported-Outcomes (PROM) bietet XO Life der Pharmaindustrie schon heute die Möglichkeit, Therapieverläufe im tatsächlichen Versorgungsgeschehen in Echtzeit zu beobachten und zu analysieren.

Perspektivisch wird XO Life seine Plattform um maßgeschneiderte Lösungen zur Erhebung von Therapiesicherheit und -wirksamkeit neuer Arzneimittel ergänzen. Diese Option ist insbesondere für die forschende Pharmaindustrie beim Nachweis des Zusatznutzes innovativer Arzneimittel relevant.

xo-life.com